Unterricht

  - im Raum

 

 

 

Struktur des Unterrichts

Kinder mit Unterstützungsbedarf im Bereich der sozial-emotionalen Entwicklung trauen sich oft wenig zu und fürchten, den Anforderungen nicht gerecht werden zu können. Sie wollen aber unbedingt selbstständig handeln und geraten schnell außer sich, wenn dies nicht so gelingt. Auch die Geduld aufzubringen, sich in eine Gruppe einzugliedern und zu warten, bis sie an der Reihe sind, muss täglich geübt werden. Aus diesem Grunde hat die Unterrichtsstruktur in der Jakob Muth-Schule eine elementare Bedeutung für die Gestaltung erfolgreichen Lernens.

Die Schüler*innen brauchen Anker in der Struktur des Unterrichts, um sich möglichst angst- und versagensfrei auf Lernprozesse einlassen zu können. Diese Anker dienen ihnen dabei, einen inneren Halt zu finden.

Diese Strukturanker (Auszug) werden wirksam:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir unterrichten an der Jakob Muth-Schule überwiegend zielgleich nach den Richtlinien der Grundschule. Besonders ist, dass wir Unterrichtsphasen nach EPU (Entwicklungspädagogischer Unterricht) durchführen, die besonders das Schüler*innenverhalten trainieren.

Erfahren Sie hier mehr: 

- Tagesplan; gut sichtbar an der Tafel
-wiederkehrende Kernaktivitäten (Arbeit, Bewegung, Kreativität, Imbiss, Rückmeldung über Verhaltensziele)
- systematischer Tätigkeitswechsel (Stillarbeit, Spielen, Gestalten, Bewegen)

-Raumbereiche für bestimmte Unterrichtsaktivitäten (Einzelarbeitstisch, Gruppentisch, Spiel- u. Lese-Ecke)

 - in der Zeit

 - in den Personen

-Rolle der Lehrkraft an Entwicklungsstufen angepasst
-Klares Rollenverhalten
-Verhalten der Lehrkraft berechenbar, gleich bleibend

 - in der Auswahl der Unterrichts-aktivitäten

- Wiedererkennbare Anforderungen
- thematischer Unterricht (epochale Wochenthemen)

 - in den Inteventions-strategien

Regeln und Anweisungen
- Spiegeln
- Umlenken/Umgestalten
- ritualisierte Auszeit im Klärungsraum

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